Unser erster Flug mit Baby: Warum ich FlyNils gebaut habe
Dieser Artikel ist persönlich. Es geht um unseren ersten Flug mit Baby — und warum dieses Erlebnis dazu geführt hat, dass ich eine App dafür gebaut habe.
Die Vorbereitung: Drei Wochen Recherche
Unser Sohn war 8 Monate alt, als wir zum ersten Mal mit ihm geflogen sind. Ich bin Entwickler, ich plane gerne. Also hab ich drei Wochen vorher angefangen zu recherchieren.
Was als “schnell mal googeln” begann, wurde zu einem Vollzeitprojekt:
- 12 Blogposts gelesen (mindestens)
- 3 verschiedene Packlisten erstellt und wieder verworfen
- Stundenlang auf der Lufthansa-Website gesucht, ob unser Buggy an Gate gecheckt werden kann
- In 4 Foren gelesen, ob man Fläschchen durch die Sicherheitskontrolle bekommt
- Meine Frau und ich haben uns gegenseitig Nachrichten geschickt: “Hast du daran gedacht?”
Am Flughafen: Der Realitätscheck
Am Tag des Flugs hatten wir:
- Einen vollen Koffer
- Eine überfüllte Wickeltasche
- Einen Buggy
- Einen Autositz (den wir am Ende nicht brauchten)
- Und die Erkenntnis, dass wir die Schnuller vergessen hatten
Die Sicherheitskontrolle war stressig. Nicht weil etwas Schlimmes passiert ist — sondern weil wir nicht wussten, was wir erwartet. Muss der Buggy durch den Scanner? Darf die Milch mit? Wo soll ich das Baby hinhalten?
Im Flugzeug: Druckausgleich vergessen
Beim Start schrie unser Sohn. Nicht ein bisschen — richtig. Ich wusste, dass Trinken beim Start hilft. Aber wir hatten kein Fläschchen vorbereitet, weil er gerade vorher getrunken hatte. Klassischer Timing-Fehler.
Nach 10 Minuten war alles gut. Er schlief den Rest des Flugs. Aber diese 10 Minuten haben sich angefühlt wie eine Stunde.
Die Landung: Das zweite Mal vergessen
Bei der Landung passierte genau das Gleiche. Wir hatten den Druckausgleich vergessen. Diesmal hatten wir wenigstens den Schnuller — den wir am Gate schnell im Shop gekauft hatten.
Der Rückflug: Schon viel besser
Für den Rückflug haben wir alles anders gemacht:
- Fläschchen 30 Minuten vor der Landung vorbereitet
- Buggy am Gate abgegeben (nicht am Check-in)
- Wickeltasche oben im Handgepäck
- Schnuller in der Hosentasche
Es war trotzdem stressig. Aber organisiert stressig.
Die Idee: Warum gibt es dafür keine App?
Auf dem Rückflug, während unser Sohn schlief, hab ich angefangen, mir Notizen zu machen. Alles was wir gelernt hatten, alles was schiefgelaufen war, alles was beim nächsten Mal besser sein muss.
Und dann dachte ich: Warum muss jede Familie das alleine herausfinden? Warum gibt es keine App, die einfach sagt: “Du fliegst in 2 Wochen mit einem 8 Monate alten Baby mit Lufthansa — hier ist dein Plan”?
Also hab ich angefangen, eine zu bauen.
Was FlyNils heute kann
FlyNils macht genau das, was ich mir damals gewünscht hätte:
- Einen personalisierten Plan, abgestimmt auf unseren konkreten Flug
- Eine Packliste, die weiß, wie viele Windeln wir für 3 Stunden brauchen
- Erinnerungen, die uns rechtzeitig an den Druckausgleich erinnern
- Und die Info, ob der Buggy bei unserer Airline an Gate gecheckt werden kann
Es ist die App, die ich als Vater gebraucht hätte. Und jetzt teile ich sie mit anderen Eltern.
Erster Trip kostenlos. Weil der erste Flug stressig genug ist.
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